Wie wir von unserem System verarscht werden, eine Anekdote unbekannter Herkunft

Der junge Henry will mit einer eigenen Ranch reich werden. Als Anfang kauft er einem Farmer ein Pferd ab. Er übergibt dem Farmer seine ganzen 100 Dollar und dieser verspricht, ihm das Pferd am nächsten Tag zu liefern.
Am nächsten Tag kommt der Farmer vorbei und teilt Henry eine schlechte Nachricht mit…
„Es tut mir leid, aber das Tier ist in der Nacht tot umgefallen.“ sagt der Farmer.
Meint Henry: „Kein Problem. Gib mir einfach mein Geld zurück“.
„Geht nicht“, eröffnet ihm der Farmer. „Ich habe das Geld gestern bereits für Dünger ausgegeben.“
Henry überlegt kurz. „Na dann“, fängt er an, „nehme ich das tote Pferd trotzdem.“
„Wozu denn?“ fragt der Farmer.
„Ich will es verlosen“, erklärt ihm Henry.
„Du kannst doch kein totes Pferd verlosen!“, staunt der Farmer.
Doch Henry antwortet: „Kein Problem! Ich erzähl’ einfach keinem, dass es schon tot ist…“
Monate später laufen sich Henry – fein in Anzug und schicken Schuhen – und der Farmer in der Stadt über den Weg.
Fragt der Farmer: „Henry! Wie lief es denn mit der Verlosung des Pferde-Kadavers?“
„Spitze“, erzählt ihm Herny. „Ich habe über 500 Lose zu je 2 Dollar verkauft und meine ersten 1000 Dollar Profit gemacht.“
„Ja… gab es denn keine Reklamationen?“
„Doch – vom Gewinner“, sagt Henry. „Dem habe ich dann einfach seine 2 Dollar zurückgegeben.“
Heute verkauft Henry strukturierte Finanzprodukte bei Goldman Sachs…

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