EKD: Zeit für eine neue Bekenntnissynode wie 1934?

Christenverfolgung Sicher ist die heutige Zeit nicht mit den Ereignissen 1933/34 zu vergleichen, als Adolf Hitler und die NSDAP die evangelische Kirche für seine Zwecke nutzte und staatliche Kirchenausschüsse und teilweise direkte Staatskommissare einsetzte. Die heutigen Ereignisse greifen die Kirche von einer anderen Seite an. Genderideologie, Homoehe und homosexuelle Pastoren mit ihren Lebenspartnern in Pfarrhäusern sind definitiv ein Angriff auf das Wort Jesu Christi und die Thora.

Die grüne Politikerin Katrin Göring-Eckard war vom Mai 2009 bis September 2013 Mitglied des Rates der EKD und Präses der 11.Synode der EKD. Wofür die Grünen stehen ist eindeutig. Sie sind maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Genderideologie in der ganzen Gesellschaft verbreitet wird.   Nun hat die Grünen-Fraktion den Kämpfer für Homosexuellen-Rechte zum Sprecher für Kirchenpolitik gemacht.

Bevor Katrin Göring-Eckard ins Synodenamt der EKD kam,  wurde die Synode der Evangelischen Kirche über 24 Jahre durch SPD-Politiker geleitet. Grüne und SPD sind die Verfechter der Homogleichstellung und Genderideologie, deshalb verwundert es nicht, dass die evangelisch lutherische Staatskirche entgegen den Worten der Bibel handelt und Genderpropaganda mit Kirchensteuern und Kollekten  betreibt. Die Gemeinden werden nicht gefragt.

Was haben Politiker mit ihren jeweiligen Interessen in der EKD verloren? Liegt es nicht im eigenen Verständnis der Kirche, dass die Funktionen in der EKD mit Theologen zu besetzen sind. Auch das umstrittene Familienpapier der EKD erklärt sich aus der Tatsache, dass die Politik mit ihren gesellschaftlichen Interessen, die Kirche Jesu Christi längst übernommen hat. Das Wort der Bibel steht dabei längst keine Rolle mehr.

Es stellt sich die Frage, ob es wieder an der Zeit ist, dass wahre Christen die Führung der evangelischen Kirche in Frage stellen und sich der heutigen Entwicklung widersetzen und der EKD eine Bekenntnissynode gegenüberstellen. Ansonsten ist zu befürchten, dass die evangelisch lutherische Kirche bald der Vergangenheit angehört.

Bei der Bekenntnissynode ging es um eine Bekenntnis gegen den Irrtum und falsche Lehre, ausgelöst durch  das Dritte Reich. Die 6 Thesen der Barmer Synode von 1934 haben durch Homogleichstellung und Genderideologie wieder an Bedeutung gewonnen. Nimmt man die Bibel beim Wort, haben neue Irrlehren in der evangelisch lutherische Kirche Einzug gehalten und befindet sich auf dem Weg der staatlichen Gleichschaltung, wie schon 1943.

Der Angriff auf die traditionelle Familie durch die evangelisch lutherische Kirche und des Staates ist eine Kriegsführung mit anderen Mitteln, die ebenfalls die Bevölkerung dezimiert, bedenkt man die demografische Entwicklung unserer Gesellschaft. Die Folgen dieses Krieges werden inzwischen sichtbar. Der Fortbestand unserer christlichen Gesellschaft steht auf dem Spiel. Unsere Kinder werden in Krippen und Schulen auf eine neue Un Werteordnung vorbereitet, die auf Dauer zum Aussterben unserer christlich orientierten Gesellschaft führt und bereits unermessliches Leid bei alten, pflegebedürftigen Menschen führt.  Familien werden auseinandergerissen, niemand übernimmt mehr Verantwortung für seine Nächsten, die Erziehung wird an einen geldgläubigen, allmächtigen Staat ausgelagert.

Es ist an der Zeit umzukehren, da die Folgen einer gottlosen Politik überall sichtbar werden. Sollte die EKD wie bisher die evangelisch lutherische Kirche dem Mainstream opfern, zu dem auch die Gleichsetzung Allahs mit dem Christengott gehört, muss es zu einer neuen Bekenntnissynode kommen, auch wenn das zu einer Spaltung führt.

Hier ein Auszug aus den 6 Thesen der Barmer Erkenntnissynode von 1934 über falsche Lehre.

Auszug These 1

Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne und müsse die Kirche als Quelle ihrer Verkündigung außer und neben diesem einen Worte Gottes auch noch andere Ereignisse und Mächte, Gestalten und Wahrheiten als Gottes Offenbarung anerkennen.

Auszug These 2

Wir verwerfen die falsche Lehre, als gebe es Bereiche unseres Lebens, in denen wir nicht Jesus Christus, sondern anderen Herren zu Eigen wären, Bereiche, in denen wir nicht der Rechtfertigung und Heiligung durch ihn bedürften.

Auszug These 3

Wir verwerfen die falsche Lehre, als dürfe die Kirche die Gestalt ihrer Botschaft und ihrer Ordnung ihrem Belieben oder dem Wechsel der jeweils herrschenden weltanschaulichen und politischen Überzeugungen überlassen.

Auszug These 4

Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne und dürfe sich die Kirche abseits von diesem Dienst besondere, mit Herrschaftsbefugnissen ausgestattete Führer geben und geben lassen.

Auszug These 5

Wir verwerfen die falsche Lehre, als solle und könne der Staat über seinen besonderen Auftrag hinaus die einzige und totale Ordnung menschlichen Lebens werden und also auch die Bestimmung der Kirche erfüllen. Wir verwerfen die falsche Lehre, als solle und könne sich die Kirche über ihren besonderen Auftrag hinaus staatliche Art, staatliche Aufgaben und staatliche Würde aneignen und damit selbst zu einem Organ des Staates werden.

Auszug These 6

Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne die Kirche in menschlicher Selbstherrlichkeit das Wort und Werk des Herrn in den Dienst irgendwelcher eigenmächtig gewählter Wünsche, Zwecke und Pläne stellen.

Alle Auszüge aus dem Jahr 1934 zeigen, dass sie besonders heute wieder bedeutend sind und wir uns als Christen endlich wieder auf unsere Wurzeln besinnen sollten. Die heutigen Führer der EKD haben ihre Rechte der evangelisch lutherischen Kirche vorzustehen verwirkt. Es treffen alle Bezeichnungen der falschen Lehre aus der Barmer Bekenntnissynode auf die EKD zu, so dass erneutes Handeln echter Christen angezeigt ist.

Nun folgt der Brief des Pfarrers Burkard Hotz i.R. an die verantwortliche Kirchenleitung, in der er die Verwendung von Kollekten in Frage stellt.

An die Männer und Frauen, die Verantwortung tragen in den Leitungsorganen der Kirchengemeinden

Liebe Schwestern und Brüder!

Immer wieder finanzieren Eure Gemeinden mit den Gottesdienstkollekten Zwecke und Projekte, die nicht der geistlichen Bestimmung der Kollekte entsprechen. Im Gegenteil, sie ignorieren die biblische Grundlage unseres Glaubens und die Bekenntnisse unserer Kirche.

Ein besonderes krasses Beispiel ist hier die Aktion „Eine Tür“ der Ev. Frauen in Deutschland und der Ev. Männerarbeit der EKD. Am Beispiel der einen Klotür wird hier die multisexuelle  Gender-Sicht propagiert, die ganz bewusst auf die Verwirrung und Abwertung der Komplementärgeschlechtlichkeit von Frau und Mann zielt.

Was durch die Familienschrift der EKD kirchlich salonfähig gemacht wurde, wird hier konsequent fortgesetzt: Die im biblischen Zeugnis und im Bekenntnis der Kirche beschriebene Ehe von Mann und Frau wird hier bewusst relativiert und verliert weiter an Bedeutung. Die exklusive Stellung der Ehe von Frau und Mann gilt als überholt. Das ernsthafte Interesse widmet sich hier anderen sexuellen Orientierungen.

In diesem radikalen Veränderungsprozess, der Grundaussagen der Bibel und des kirchlichen Bekenntnisses ignoriert, ja ins Gegenteil verkehrt, werden üblicherweise Gemeinden nicht gefragt. Doch über gesamtkirchliche Kollektenpläne nötigt man die Gemeinden zu kirchlicher Loyalität und finanzieller Akzeptanz und greift so ganz selbstverständlich nach ihrem Geld.

Darum rufe ich die Kirchenvorstände, Presbyterien und alle Leitungsorgane der Kirchengemeinden zum gezielten Kollektenboykott auf.

–  Prüft die Kollektenzwecke und unterscheidet die Geister.

–  Lasst nicht zu, dass mit dem Geld Eurer Gemeindeglieder und Gottesdienstbesucher Projekte finanziert und Zwecke unterstützt werden, die dem Evangelium und dem kirchlichen Bekenntnis widersprechen!

–  Macht Euren Kirchenleitungen und Synoden klar, dass Ihr dort ganz bewusst die Kollekten verweigert, wo Euch Zwecke aufgezwungen werden, die Ihr – gebunden  an Gottes Wort – aus Gewissensgründen ablehnen müsst!

 – Sprecht Euch mit anderen Gemeinden ab und lasst Euch nicht einschüchtern!

 – Legt alternativ Kollektenzwecke fest, die dem Auftrag der Kirche entsprechen, das Evangelium zu verkündigen.

– Setzt mutig gegen den kirchleitenden Durchgriff Zeichen für die mündige Gemeinde, die ihrem HERRN nachfolgt.

Pfarrer i. R. Burkard Hotz, Wiesloch

Zur Erinnerung noch mal der umstrittene Film, der aus Kirchenmitteln finanziert wurde. Zu Bedenken ist, dass man bei diesem Film den Eindruck gewinnen kann, dass man als Heterosexueller inzwischen einer Minderheit angehört.

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