Genmais 1507 in Brasilien von resistenten Schädlingen betroffen, Spritzmittel werden immer aggressiver!

Genmais 1507 mit RaupeIn Brasilien sind ein Großteil der Anbauflächen des Genmais 1507 von resistenten Schädlingen und Unkräuter betroffen, was einen Einsatz von immer aggressiveren Pflanzenschutzmitteln erfordert. Die EU will diesen Mais zulassen, obwohl bekannt ist, dass verheerende Umweltschäden zu erwarten sind. Nicht nur, dass das im Genmais 1507 enthaltende Gift gegen tierische Schädlinge, diese inzwischen resistent gemacht hat, auch die Unkräuter, die mit hochgiftigen Pflanzenschutzmittel der Herstellerfirma Pioneer behandelt wird sind kaum noch wirksam. Es müssen immer stärkere chemische Keulen eingesetzt werden. Möglicherweise werden auch diese bald keine Wirkung mehr zeigen.

Bedenkt man, dass die Resistenzen bei Pflanzen und Schädlingen bei Verbreitung auf weitere, gentechnikfreie Flächen, oder gar auf die Biolandwirtschaft, was auch dort zum Einsatz immer giftiger werdenden Pflanzenschutzmittel führen wird. Was bedeuten diese Spritzmittel für die Wasserqualität? Hier greift Eines ins Andere. Kommt es zu einem breitflächigen Anbau des Genmais wird nicht nur die Umwelt gentechnisch verändert, sondern unwiederbringlich vergiftet. Die Pflanzengifte dringen ungehindert ins Grundwasser und in Gewässer, was ein unkontrollierbares Artensterben auslösen wird. Wasser werden wir wohl dann bei Nestle´ in Flaschen kaufen müssen. Da über kurz oder lang die Insekten fehlen werden, kommt es zu Knappheit wertvollen Obst und Gemüse, was dann wohl auch nur noch im Reagenzglas verfügbar sein wird. Damit hat die vornehmlich angloamerikanisch beherrschte Gen- und Saatgutindustrie die Vorherschaft über unsere Ernährung übernommen und bestimmt wer, was zu essen bekommt. Das Freihandelsabkommen TTIP, was im Geheimen zwischen den Konzernen der USA mit der EU-Kommission verhandelt wird, macht es möglich. Da kommen die aktuellen Nachrichten über Sarrazin, Edathy, Olympia und Ukraine gerade recht, um Nägel mit Köpfen zu machen. Die Ukraine, mit den größten, zusammenhängenden landwirtschaftlichen Flächen in der EU ist ein wahres Fressen für US-Biotechnikkonzerne, von den Bodenschätzen und der geopolitischen Lage ganz zu schweigen.

Alles funktioniert nach dem Ursache-Wirkungs-Prinzip

Durch das erhöhte Umweltbewusstsein der Vergangenheit wurde in vielen Teilen Deutschlands wieder eine intakte Natur geschaffen, die wohl bald der Vergangenheit angehören wird. Gibt es weniger Insekten, ist die Population und Artenvielfalt der Vögel gefährdet, Obstbäume können nicht mehr bestäubt werden. Das Gift in den Gräben und Gewässern, lässt die dort lebenden Tiere und Organismen sterben. In meiner Umgebung leben viele Störche, Grau- und Seidenreiher, die erst heute eine gesunde Population erreicht haben. Fehlen Frösche und Fische in den Binnengewässern, wird die Herrlichkeit der Natur der Vergangenheit angehören. Stirbt die Natur, stirbt der Mensch.

Die  Zulassung des Genmais 1507 in der EU ist durch deutsches Abstimmungsverhalten im EU-Parlament ein  Geschenk an die USA und eine Willenserklärung für das Freihandelsabkommen TTIP. Inzwischen gibt es gentechnisch veränderte Pflanzen in denen Ratten und Schweinegene eingepflanzt wurden, sie sind Mischorganismen aus Pflanze und Tier. Kommt es zur ungewollten genetischer Vermischung mit anderen Organismen und Lebewesen ist das ökologisch-genetische Chaos perfekt. Hier sind Schwerverbrecher und Massenmörder am Werk, die von korrupten Politikern hofiert werden und letztlich den Fortbestand des Lebens auf dem Planeten gefährden.

Wenn diese Entwicklung nicht gestoppt wird, werden wir in einem Schreckenskabinett leben, was jeden Bezug auf die Schöpfung und das Ökosystem verloren hat. Kleine Eingriffe in das Ökosystem können verheerende Folgen für den Fortbestand aller Lebewesen haben. Wie die Welt und ihre Bewohner in 100 Jahren aussehen werden, weiß heute niemand. Dank der Gentechnik!

Hier der Filmbericht von Report!

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Eine Antwort zu Genmais 1507 in Brasilien von resistenten Schädlingen betroffen, Spritzmittel werden immer aggressiver!

  1. naturecomment schreibt:

    Und dann reicht es als Saatgutkonzern nicht Brasilien zu kontaminieren und resistente Schädlinge zu „züchten“. Nein, man muss das „ERFOLGSMODELL“ auch in die EU exportieren!

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