Sollen Drogen in Schleswig-Holstein salonfähig gemacht werden?

Die erst kürzlich ins Amt gewählte Sozialministerin von Schleswig Holstein, Kirstin Ahlheit(SPD), setzt sich für eine öffentliche Stelle ein, in der Konsumenten ihre illegalen Drogen auf Reinheit und Dosierung überprüfen lassen können. Zu dem fordert sie eine Erhöhung der straffreien Menge des Eigenbedarfs von Cannabis von 6 Gramm auf 15 Gramm.

Die Frage stellt sich, ob der Konsum von Drogen so gefördert und verharmlost wird. Geht es hier etwa um die gewollte Einführung von Cannabis und Partydrogen durch die Hintertür?

Die Erhöhung der Mindestmenge erleichtert es Dealern, die an Endverbraucher liefern sich als Konsumenten auszugeben. Auf diesem Wege wird der Handel mit Drogen zum Teil legalisiert.

Ausgerechnet im Flächenland Schleswig Holstein den Drogenkonsum und Handel salonfähig zu machen lässt tief blicken und vermuten, ob sich nicht mehr hinter diesen Maßnahmen verbirgt. Es stellt sich grundsätzlich die Frage, wer von diesen Gesetzesänderungen, außer dem Konsumenten noch profitiert? Sollte sich die Zahl der Abhängigen oder Konsumenten erhöhen, freuen sich die Dealer aber auch zahlreiche soziale und medizinische Einrichtungen. Es wird eindeutig die Hemmschwelle für die Einnahme von Drogen gesenkt, was die Zahl der Konsumenten und Opfer erhöht. Ist ja nicht so schlimm, machen ja alle, könnte die Devise für Neueinsteiger sein.

Langzeitstudien haben jedoch ergeben, dass die Softdroge Cannabis zur Verblödung führt und die Zahl der Psychiatrieeinweisungen wegen Cannabis, sich seit 2001 verdoppelt hat. Die Folgeschäden und Kosten sind erheblich. Die Zahl der Konsumenten hat sich in den letzten Jahren verringert, was auf den Rückgang der Tabakkonsumenten zurückzuführen ist. Doch wenn nun der Drogenkonsum gesellschaftsfähig gemacht werden soll wird aus dem Rückgang ein steiler Anstieg werden. Vorsicht Ansteckungsgefahr!

Wenn es durch unbedachte politische Entscheidungen weltfremder Politiker zu einem Anstieg des Drogenkonsums kommt hat das meist für den verursachenden Politiker keine Folgen, außer es trifft die eigenen Kinder. Erst dann fangen diese Politiker an über ihre Entscheidungen nachzudenken, da sie ansonsten kaum in die Lage sind, sich in die Befindlichkeiten der Bevölkerung hineinzuversetzen. Erst wenn ihre eigene „heile Welt“ betroffen ist merken sie überhaupt etwas, da sie ja vom täglichen Kampf ums Überleben durch hohe Vergütungen und zukünftige Pensionen ausgeschlossen sind und davon nichts mitbekommen. Jedes zusätzliche Opfer das durch politische Fehlentscheidungen entstanden ist, ist eines zu viel. Das Leid was in den Familien ausgelöst wird, zerstört nicht nur die Familie, sondern wirkt sich auch auf die gesellschaftliche Wertschöpfung aus und verursacht unvorstellbare Folgekosten für Familie und die Gesellschaft. Das seelische Leid was beim Einzelnen verursacht wird, ist häufig um ein Vielfaches höher als das Materielle.

In der Zeitung „Die Welt“ heißt es, dass sich die Zahl der Klinikeinweisungen verursacht durch Cannabis seit 2001 verdoppelt hat. Diese Tatsache hat sicherlich nicht nur mit dem gestiegenen Wirkstoffgehalt des THC durch effektivere Züchtungen zu tun, sondern auch mit der Zunahme von Depression, Werteverfall und weiterer Süchte. Die persönliche Geisteshaltung und der Gemütszustand werden durch Cannabis erheblich verstärkt. Wie so häufig sind die Ursachen einer negativen gesellschaftlichen Entwicklung, einer verfehlten Politik, die häufig auf Gier und Egoismus der Regierenden zurückzuführen ist. Hinzu kommt ein besonders durch die Medien geförderter Werteverfall, wie Gewaltverherrlichung, Sexualisierung und Computerspiele.

Filmausschnitt Arte:

Wenn die Gesellschaft keinen Weg findet wieder nachhaltige Werte zu schaffen, werden nachfolgende Generationen es schwer haben auch nur annähernd ein Leben in Gesundheit und Freude zu führen. Wir werden geopfert für fadenscheinige Experimente, die irgendwann in eine Richtung führen die nicht mehr umkehrbar ist. Die Rentendiskussion zeigt auf, dass selbst Menschen mit einem normalen Einkommen im Alter unterhalb des heutigen Hartz IV Satz liegen, obwohl sie ihr ganzes Leben lang gearbeitet haben. Die Zahl der nachfolgenden Generationen soll diese Renten erwirtschaften. Nur wie? Wenn ein erheblicher Anteil selbst vom Sozialsystem versorgt werden muss, da durch Drogen wie auch Cannabis eine Ausbildung kaum noch möglich ist und oft Faulheit, Partys, Internet, Trash TV und Computerspiele das Leben dominieren.Viele jungen Leute wollen nur noch Superstar oder Hartzer werden.

Es kann nur Aufklärung helfen, nicht aber die wie von der Schleswig-Holsteiner Sozialministerin Ahlheit geforderte Erhöhung der straffreien Mindestmengen für Drogen und kostenlose Drogenprüfungen in Diskotheken. Drogen werden auf diese Art zur Normalität erhoben, der Konsum wird steigen, wie die Zahl der Schulabbrecher und Arbeitsunwilligen. Eine überalterte Gesellschaft kann sich das nicht leisten. Die Letzten, die auf ihre überhöhten Renten verzichten, sind die Politiker und Krisenprofiteure.

Der folgende Film zeigt eindeutig, wohin der Umgang mit Partydrogen und Cannabis führt. Unsere angeschlagene Gesellschaft ist nicht in der Lage sich diese Konsequenzen zu leisten. Es ist endlich an der Zeit, dass Politiker sich die Folgen ihres Handelns bewusst machen, denn sonst sind sie überflüssig und tödlich wie Krebs.

Einbindung erfolgt in Kürze

Lesen Sie dazu die Artikel der Welt-online und betreffend der Gefahr der Verblödung durch Cannabis.

http://www.welt.de/politik/article3673003/Jugendliche-im-Vollrausch-werden-Normalitaet.html

http://www.welt.de/politik/article2979639/Cannabis-ist-die-am-staerksten-unterschaetzte-Droge.html

Der folgende Film beansprucht etwas mehr Zeit, trifft aber genau den Punkt bezüglich Drogenkonsum bei Jugendlichen. Er kann helfen sowohl Eltern zu senbilisieren, als auch Jugendlichen die Folgen für die Zukunft bei Drogengebrauch aufzuzeigen.

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