Petition: Keine Frühsexualisierung der Grundschulkinder in Niedersachsen

Wir lehnen die Absicht der Landesregierung ab, in Niedersachsen die sog. „sexuelle Vielfalt“ zum Unterrichtsthema an Grundschulen zu machen. Der rechtliche Status quo soll daher erhalten bleiben. Petition Wir lehnen die Absicht der rot-grünen Landesregierung ab, in Niedersachsen die sogenannte „sexuelle Vielfalt“ zum Unterrichtsthema zu machen. Wir sind gegen die Frühsexualisierung der Kinder an unseren Schulen! Wir fürchten, dass die Grundschule durch Sexuelle Vielfalt, Gender-Ideologie und Frühsexualisierung „auf den Kopf“ gestellt wird! Daher fordern die Unterzeichner dieser Petition: 1. Der rechtliche Status quo bleibt erhalten. Es gibt keine Notwendigkeit, die vorgeschriebene Praxis im Bezug auf den Sexualkundeunterricht an den Schulen in Niedersachsen zu verändern. 2. Lehrmittel und Unterricht für die Sexualkunde müssen altersgerecht sein. 3. Keine Beeinflussung der sexuellen Orientierung im Sexualkundeunterrich​t. Begründung: Als Rechtsgrundlage haben sich die §§ 2 und 96 Nds. Schulgesetz (NSchG) über Jahre bewährt. Auf der Grundlage des Christentums, des europäischen Humanismus und der Ideen der liberalen, demokratischen und sozialen Freiheitsbewegungen, soll die Persönlichkeit des Schülers weiterentwickelt werden. Die schulische Sexualerziehung ist im Sinne des § 96 NSchG eine allgemeine Erziehungs­aufgabe, die in gemeinsamer Verantwortung von Elternhaus und Schule wahrgenommen wird. Dabei baut die Sexualerziehung in der Schule auf der im Elternhaus des Kindes individuell stattfindenden Sexualerziehung auf und ergänzt sie. Das Erwachsenwerden verläuft individuell in einer zeitlichen Spannweite. In der Grundschule sind die Kinder aber durchweg in der vorpubertären Phase. Den Kindern soll die Kindheit erhalten bleiben. Die Darstellung konkreter Sexualpraktiken haben daher in der Grundschule nichts zu suchen. Im Rahmen des Sexualkundeunterrich​ts darf keinerlei Beeinflussung auf Kinder und Jugendliche bezüglich ihrer sexuellen Orientierung ausgeübt werden. Der ausgebildete und an der jeweiligen Schule tätige Lehrer ist für den Unterricht zuständig und verantwortlich. Der Grundsatz muß lauten, dass die Sexualität eine höchst private Angelegenheit ist, aus der sich Staat und Interessensgruppen heraus zu halten haben. Die Petition kann hier unterzeichnet werden. Links zu weiteren Informationen: http://www.birgit-kelle.de/ http://www.gabriele-kuby.de/ http://www.kohls.biz

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Ehemaliger Koranlehrer findet zu Jesus: Hier sein Zeugnis

Lebensbericht von Philippo Athman

Wäre Herr Athman aus Sansibar noch am Leben, bis zu seiner Bekehrung mit 80 Jahren ein leidenschaftlicher Muslim, er würde diese Frage leidenschaftlich verneinen. Als gebildeter, weitgereister und mit vielen Ehrentiteln ausgezeichneter Koranlehrer hatte er 80 Jahre seines Lebens in Mitmenschlichkeit gelebt. Er wurde nicht nur von seinen muslimischen Glaubensgenossen, sondern auch von seinen „ungläubigen“ Angestellten wie zum Beispiel seinem christlichen Gärtner als ein Mensch angesehen, der Respekt und Achtung verdient.

Als Muslim war sein Vorname Yusuf. So hieß er 80 Jahre lang. Seit seiner Taufe in seinem 83. Lebensjahr, gebrauchte er nur noch seinen Taufnamen Philippo. Damals, als er noch Yusuf hieß, meinte er, es fehle ihm nichts in seinem Glauben. Er war zutiefst überzeugt davon, dass seine guten Werke ihn in den Himmel brächten, bis er auf einem langen, schweren Krankenlager Christus begegnete. „Im Nachhinein wusste ich mit Gewissheit: es war Christus selbst, der nicht wollte, dass mein Name im Buch des Lebens fehlt. Deshalb hat er mich zu sich gezogen“.

Ich bin Bruder Philippo Athman zum ersten Mal auf einer kirchlichen Synode 1985 in Südtansania begegnet, wo er sein beeindruckendes Lebenszeugnis vortrug. Im Anschluss an seinen Vortrag konnten wir, meine Frau und ich, ihn auch noch persönlich beim Teetrinken bei uns zu Hause kennenlernen. Bei dieser Begegnung wurde mir ganz deutlich: Mission ist nie, einen Menschen anderen Glaubens zum eigenen Glauben zu überreden. Vielmehr ist es letztlich der lebendige Gott selbst, der Vater Jesu Christi, der sich in seinem Sohn als der wahre Gott offenbart. Im Normalfall benützt Gott mindestens als erste Anstöße irgendwelche Menschen und ihr Lebenszeugnis in Wort und Tat. Im Fall von Philippo Athman kamen die entscheidenden Impulse ohne das Zutun irgendeines anderen Christen. Er hatte ja in seinem Leben an keiner Stelle das Lebenszeugnis von Christen oder das Zeugnis der Bibel an sich herangelassen. In der muslimischen Welt ist das Erlebnis von Philippo Athman kein Einzelfall. Aber es zeigt, dass nur im Namen Jesu Christi, des Sohnes Gottes, Rettung zu finden ist; sonst hätte Jesus sich nicht so einem aufrichtigen, ehrlichen, mitmenschlich denkenden und handelnden Mann des Koran geoffenbart.

Bei einem Tansaniabesuch im Jahr 1997 wollte ich unbedingt diesen lieben Bruder in Christus besuchen und mir noch mehr Einzelheiten aus seinem Leben erzählen lassen. Leider aber kam ich zu spät. Ein Jahr vorher, 1996 war er heimgegangen zu seinem Herrn, den er fast 16 Jahre lang noch im hohen Alter bezeugen konnte. Mindestens eine Kassettenaufnahme von seinem eigenen Lebenszeugnis konnte ich damals ergattern. So war es möglich, anhand dieses Tonbandes sein Zeugnis zum Sprechen zu bringen.

Ursprünglich habe ich Yusufu Athmani geheißen. Ich bin gebürtig aus Sansibar, einer Insel, die Ostafrika vorgelagert ist und zu 99 % muslimisch geprägt ist. Geboren bin ich am 25. September im Jahr 1901. Ich stehe vor euch als ein 86jähriger, um Zeugnis abzulegen für das, was ich erlebt habe.

Ich bin als Muslim geboren. Mein Vater war ein Koranlehrer. Er war seiner Abstammung nach aus Madagaskar und wurde dann auf Sansibar Koranlehrer. Diese Arbeit habe ich von ihm übernommen. Ich habe Arabisch gelernt, ich habe meine Arabisch-Lektionen abgeschlossen, dann habe ich Englisch gelernt bis zur 8. Klasse. Dann ging es weiter mit dem Lernen und zwar als Lehrer für das Arabische, denn ich wollte ein Koranlehrer mit hoher Bildung werden. Dann war ich Koranlehrer und lernte weiter im Glauben und aus dem Koran.

Im Jahr 1965 habe ich eine besondere Weihe als Oberkoranlehrer empfangen. Ich machte damit weiter bis zum Jahr 1983. Diese ganze Zeit über hatte ich eine große Freude an dem Dienst, den ich als Koranlehrer ausübte. Ich habe diese Arbeit so gern getan, weil ich die Menschen lieb hatte und die Menschen auch mich sehr schätzten. Ich habe mich immer an meiner Arbeit gefreut und dachte, in den Himmel komme ich, weil ich alles erfüllt habe, was es zu erfüllen gibt. Meine Pilgerreise nach Mekka habe ich ausgeführt. Ich trug nicht nur das weiße Gewand sondern auch die Schärpe des Koranlehrers und dazu noch besondere Auszeichnungen. Aber schon damals hat mich der Herr mit größten Bedenken angesehen.

Eines Tages wurde ich krank, ich wurde bettlägerig. Als es immer schlimmer wurde, rief man einen Arzt. Unsere Ärzte waren alle Muslime und ich ließ einen von ihnen rufen. Er untersuchte mich, aber er fand keine Krankheit. Er hat noch zwei Kollegen zu Rate gezogen, zwei weitere Ärzte, und die haben mich dann auch untersucht, aber auch sie haben nichts gefunden. Da beschlossen meine Freunde, mich ins Krankenhaus zu bringen. Aber dann sagten andere „Was soll das, denn mehr als Medizin geben kann man ihm sowieso nicht.“ Und so ließen sie mich schließlich zu Hause. Keine Behandlung sprach an. Medizin in Tablettenform musste ich erbrechen und von den Spritzen bekam ich Schwellungen am ganzen Körper. Essen konnte ich auch nichts, das musste ich auch erbrechen, und so war das einzige, was ich zu mir nahm, eine Tasse Tee am Morgen, eine mittags und eine abends. Einen ganzen Monat lang lag ich so zu Hause ohne Essen und ohne medizinische Behandlung. Schließlich brachten sie mich doch ins Krankenhaus. Neun Monate lang war ich im Krankenhaus, ohne Essen und ohne Medizin. Dort konnte ich auch überhaupt nicht mehr sprechen. Mein Mund war wie verschlossen. Das einzige was ich noch konnte, war hören. Die Krankheit wurde schlimmer. Schließlich musste man mich drehen und wenden im Bett, reden konnte ich nicht, sehen konnte ich nicht. Keiner fand heraus, was für eine Krankheit das sein könnte.

Neun Monate lag ich hilflos da. Glücklicherweise tauchte dann plötzlich ein Arzt auf aus dem Muhimbili-Krankenhaus in Dar-es-Salam (größtes staatliches Krankenhaus des Landes). Die sansibarischen Ärzte zogen ihn zu Rate, und baten ihn, dass er mich ansehen sollte. Er kam dann und ich hörte alles mit, was er sagte. Sie stellten mich vor und sagten: „Das ist unser alter Koranlehrer. Er liegt jetzt schon neun Monate hier, aber wir können ihm nichts beibringen. Weder Spritzen noch Tabletten noch Essen. Medizin muss er erbrechen. Wir wissen nicht, was sollen wir denn mit ihm machen?“

Jener Arzt vom Muhimbili-Krankenhaus nahm seine Geräte und untersuchte mich ausgiebig. Aber auch er konnte nichts finden – keine Krankheit. Nachdem er seine Untersuchungen abgeschlossen hatte, hielt er noch meine Hand und als er sie kräftiger hielt, da wurde ich bewusstlos und ich bekam dann später, als ich wieder erwachte noch mit, als der Arzt sagte: „Warum habt ihr den hier liegen? Dieser Mensch, der hat sein Leben erledigt“. Nach diesen Worten blieb ich allein liegen und niemand kümmerte sich um mich bis zum nächsten Morgen. Am Morgen kamen dann andere Koranlehrer, meine Kollegen, um mich zu besuchen und ihnen sagten dann die Ärzte: „Nehmt ihn mit, bringt ihn nach Hause, aber geht äußerst vorsichtig mit ihm um, damit er euch nicht unterwegs stirbt.“ Ganz vorsichtig brachten sie mich dann nach Hause. Zu Hause legten sie mich dann auf mein Bett. An meiner Lage hatte sich kein bisschen geändert. Ich musste liegenbleiben und alle 25 Minuten wurde ich hin und her umgedreht.

Eines Nachts, es war wohl ungefähr nach Mitternacht, da sah ich plötzlich ein ganz starkes Licht. Eigentlich konnte ich ja mit meinen Augen nicht sehen, ich konnte nur ein wenig hell und dunkel unterscheiden. Aber trotzdem war mir irgendwie das Licht ganz gewiss, dass ich das gesehen habe und von einer Ecke im Raum hörte ich meinen Namen, wie er gerufen wurde. Ich wurde gerufen: „Yusuf“. Ich konnte nicht antworten, mein Mund war verschlossen. Dann wurde ich wieder gerufen: „Yusuf“. Da plötzlich löste sich meine Zunge und ich rief: „Rebekka“ (der Name seiner verstorbenen Frau, von der er meinte, sie sei ihm erschienen). Nachdem ich gesagt hatte, Rebekka, kam diese Stimme wieder und ich wurde gefragt: „Wieviele Jahre bist du alt?“ Damals war ich 82 Jahre alt und ich sagte „Ich bin 82 Jahre alt.“ Da sagte er: „Wie das? Ich kann dich nicht sehen, ich kann dich nicht finden.“ Nachdem er gesagt hatte, ich kann dich nicht finden, da schwieg ich. Die Stimme fragte mich erneut: „Welches Alter hast du?“ Nachdem ich geantwortet hatte, sagte die Stimme nochmals: „Aber das gibt’ s doch nicht. Vor meinen Augen ist er nirgends sichtbar.“ Und dann kam das ganze ein drittes Mal und die Erscheinung war vorbei.

Wir in unserem islamischen Glauben, wir denken da gleich immer an den Satan und ich dachte mir: “Na ja, da ist der Satan gekommen. Ganz gewiss ist das der Satan gewesen, der zu mir gekommen ist.“

Zwei Tage später kam erneut dieses Licht und ich hörte wieder meinen Namen rufen: „Yusufu“. Plötzlich wurde dann mein Mund wieder beweglich und er konnte sich öffnen und ich rief wieder: „Rebekka“. Da sagte er: „Wieviel hast du mir gesagt, wieviel Jahre alt bist du?“ Ich antwortete ihm: „82.“ Da sagte er wieder: „Aber er ist nicht aufzufinden. Nicht zu sehen, ich sehe ihn nicht.“ Erneut fragte er mich: „Wieviele Jahre bleiben noch übrig?“ Da antwortete ich: „Ich weiß nicht, wieviele Jahre noch übrig sind.“ Da rief er mir mit befehlender Stimme zu: „Steh auf!“ Ich stand auf. Zu der Zeit war das ein Ding der Unmöglichkeit, dass ich aufstehen konnte. Ich wurde aufgerichtet. Nachdem ich saß, wurde mir befohlen: „Stell dich hin!“ Und ich stand. Dann wurde mir gesagt: „Geh!“ Und ich ging so ein paar Meter von hier bis dort und ich kam auch wieder zurück bis zum Bett. Da sagte er mir: „Von jetzt, von diesem Zeitpunkt an heute, von jetzt an, von diesem Moment an, geh herum und verkündige im Namen des Vaters, und des Sohnes und des heiligen Geistes. Aber eins bitte ich dich, in Zukunft möchte ich dich sehen.“ Nachdem er mir das gesagt hatte, redete er weiter und sagte: „Das, was dir fehlt, deinen Verlust findest du in der Bibel“. Aber ich sag es dir nochmal: „Geh, zieh herum, verkündige im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Aber wenn ich wiederkomme, dann möchte ich dich wirklich auffinden, denn bis jetzt bist du noch nicht zu sehen und das, was dir fehlt, findest du in der Bibel“.

Zu der Zeit war ich doch ein Muslim. Die Bibel traute ich mich nicht mehr anzufassen. Sie war für mich ein verbotenes Buch. Ich befürchtete, mich daran unrein zu machen. Aber nun war mir gesagt, das was dir fehlt, findest du in der Bibel. Da fragte ich mich: „Mensch wo kriegst du jetzt eine Bibel her, um darin zu lesen?“

Zum Glück kannte ich einen Menschen, der hieß Johannes. Er war ein Christ vom Stamm der Nyamwezi. Den ließ ich rufen. Am nächsten Morgen kam er zu mir. Ich frage ihn gleich unumwunden: „Sag mal, hast du eine Bibel in deinem Haus?“ Er sagte „Ja, ich hab eine.“ Da sagte ich zu ihm: „Wenn du eine hast, dann gib sie mir, bring sie her.“ Er ging und holte seine Bibel und brachte sie zu mir. Und da fragte ich ihn: „Sag mal, hier in deiner Bibel gibt es da einen Abschnitt, der Philippus heißt?“ Denn ich wusste es ja nicht, dass es in der Bibel ein Buch gibt, das an die Philipper geschrieben ist. Er antwortete mir: „Ja, in der Bibel da gibt es einen Philipperbrief.“ Da sagte ich: „Also, dann schlag diesen Philipperbrief auf und zwar das dritte Kapitel.“ Er blätterte und blätterte und blätterte, bis er es schließlich fand. Dann sagte ich ihm: „Jetzt im dritten Kapitel, der siebte Vers.“ Er zeigte mir diesen Vers und dann sagte ich ihm: „Lies mir vor!“ Und er las: „Das, was mir vorher Gewinn war, das habe ich nun als Verlust gerechnet um Christi willen. Ja, vielmehr noch, all das rechne ich als Schaden gegenüber der Größe, die unvergleichbar ist, Jesus Christus zu kennen, meinen Herrn, denn um seinetwillen ist mir all das zum Schaden geworden und nun sehe ich all das als Kot an, nur um Christus zu bekommen.“ Das war es, was mir vorgelesen wurde und das war es dann auch, was der Verlust war, den ich in der Bibel fand über mein Leben.“

Das war es, was diese Stimme mir sagte: was dir fehlt, findest du in der Bibel. All das, auf was ich mir vorher etwas eingebildet hatte, was mir Gewinn schien, das war mir nun Schaden. Mir wurde gesagt, das ist alles Schaden um Christi willen. All das ist Schaden.

Ich hatte keinen anderen Weg, den ich gehen sollte, außer dass ich mich umschauen musste nach dem christlichen Glauben, denn wenn ich daran dachte, zehn Monate lang war ich krank gewesen (insgesamt zu Hause und im Krankenhaus), es gab keine Medizin, die mir geholfen hätte, ich konnte kein festes Essen behalten, keine Spritze, die wirkte, kein Amulett, keine Beschwörung, nichts half und nach diesen zehn Monaten kam ER nun, um mich aufzurichten und sagte mir auch noch, dass er mich nicht finden kann. Mein ganzes Leben lang, all die Jahre, die ich gearbeitet hatte, die Frucht davon war, dass ich nicht zu finden bin (gemeint: im Buch des Lebens). Und dann hatte ER mir gesagt: „Das was dir fehlt, findest du in der Bibel.“ Und nun finde ich in der Bibel all das, was ich getan hatte nach bestem Wissen und Gewissen. Das ist alles nur Schaden. Erstens steht mein Name gar nicht im Lebensbuch und zweitens war all mein Gutes nur Schaden: alles was ich getan und errungen hatte.

Da beschloss ich das Einzige, was ich tun konnte zu tun: Ich beschloss, den christlichen Glauben zu suchen. Aber wohin sollte ich mich wenden? Wenn ich Sansibar verließ, wo konnte ich den christlichen Glauben suchen? Zu Hause konnte ich den christlichen Glauben nicht suchen; hier war ich ja bekannt, das war völlig unmöglich. Alle wussten von mir: Ich bin ein Muslim, noch dazu ein bekannter, alter Koranlehrer. Wem sollte ich das anvertrauen, dass ich Christ werden will und dass ich mehr vom christlichen Glauben erfahren will? So machte ich mich auf die Reise, auf die Nachbarinsel Pemba. Aber auch dort war ich bekannt und konnte niemanden finden, der mich im christlichen Glauben unterrichtete, und dabei anonym bleiben. Da kam ich ans Festland nach Tanga. Auch in Tanga merkte ich, dass meine Koranlehrerkollegen mich alle kannten. Also ging ich bis nach Muheza weiter. Von Muheza aus ging ich nach Kiberanga, dort wo die großen Sisalfelder sind und dort wurde ich dann endlich angenommen, denn ich hatte ja nach einem Platz gesucht, wo ich lernen konnte, ohne dass mich irgendjemand kannte. Dort wurde ich nun im christlichen Glauben unterrichtet. Nach einiger Zeit des Katechumenen-Unterrichtes bekam ich in Muheza, weil ich wieder schwer krank geworden war, die Nottaufe. Nach der Taufe ging es mir wieder gut. Der Taufschein mit der Aufschrift Nottaufe störte mich aber. Ich wollte ja kein Notchrist sein, sondern ein mündiger Christ. Deshalb ging ich nach einem kurzen Besuch zu Hause auf Sansibar, wo ich es nicht lange aushielt, nach Same. Dort wollte ich noch mehr lernen über den christlichen Glauben. Ich ließ mir noch Konfirmandenunterricht geben und wurde eingesegnet.

Seit dieser Zeit bis heute bin ich unterwegs und bezeuge an jedem Ort, wo ich hinkomme, so wie es mir gezeigt worden ist, damit alle meine Mitmenschen wissen: Christus lebt. Es gibt ihn wirklich. Und ich bin felsenfest überzeugt. Christus lebt, er ist Realität auch heute, denn er hat mich angerührt, er hat mich gesund gemacht und wieder aufgerichtet. Diese ganzen Monate der Krankheit konnte mir kein Mensch helfen. Niemand konnte mir selbst etwas Erleichterung bringen. Von Christus habe ich damals die Kraft bekommen und so gehe ich heute in dieser Kraft umher und verkündige das, was mir damals anvertraut worden ist. So wie die Stimme sagte: „Zieh umher und verkündige im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Seit ich damals geheilt worden bin im Jahr 1983 bin ich in ganz Tansania unterwegs. Aber krank geworden bin ich überhaupt kein einziges Mal mehr bis heute. Deshalb bin ich voller Dank und Freudigkeit, hier vor euch zu stehen und das zu bezeugen, was mir widerfahren ist.

(Der kursiv gedruckte Text ist Original Philippo Athman, aus einer in Kiswahili gehaltenen Ansprache ins Deutsche übersetzt)

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Der obenstehende Lebensbericht von Philippo Athman wurde von Gerhard Muck in einer Broschüre zum Verteilen veröffentlicht. Diese kann beim Verlag der Christusbruderschaft Falkenstein bestellt werden (Tel.: 09462-94000).

Weitere Details zum Leben von Philippo Athman und andere Zeugnisse von Menschen, die Christus auf besondere Weise zu sich bekehrte, finden Sie in dem Buch „Bis mir Christus begegnete“.

ISBN 3-981 1057-1-0 • 978-3-9811057-1-1
erschienen beim Verlag der Christusbruderschaft,
93167 Falkenstein

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In Memorandum zum heutigen Gazakonfikt: Neues aus dem Nahen Osten von 10/2012- 12/2012

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Die Kehrseite der Googlezensur, betreff persönlicher Daten

Gerade habe ich versucht eine Bewertung eines Arztes ausfindig zu machen, die Behandlungsfehler beinhaltete. Ich selbst wurde von diesem Arzt behandelt und seit dem Jahr 2000 ins Aus geschossen. Nach langjährigen Prozessen gegen ihn und seine Versicherung verlor ich selbstverständlich, da diese Lobby und die Gerichte niemanden Recht geben in Fällen von multiresistenten Keimen . Nachforschungen scheinen nicht mehr möglich zu sein, da alle Artikel und Kommentare nicht mehr gefunden werden.

Zu mir: Ich hatte ein gutgehendes Unternehmen und bin durch eine Fehloperation, in der der MRSA-Keim in mein Knie implementiert wurde drei Jahre gehbehindert gewesen und könnte meinen Beruf nicht mehr ausüben. Im weiterbehandelnden Krankenhaus für Infektionen erfuhr ich von einer Therapeutin, dass ich nur einer von vielen Fällen seiner Belegklinik war, und eine staatliche Zahl der Patienten bleibende Schäden davon getragen haben.

Heute kann ich mir die Fresse diese Arztes in der Zeitung anschauen, wo er in einer Anzeige für seine Belegklinik als einer der Besten gepriesen wird. Mein Leben und das Leben vieler anderer seiner Partienten hat er auf dem Gewissen (wenn er überhaupt eins hat). Alles, mein Unternehmen, meine Altersvorsorge, Versicherungen und staatliche Ansprüche sind weg und Schulden in nicht rückzahlbarer Höhe sind hinzugekommen. Krankenakten wurden in mehreren Kliniken gefälscht, damit Opfer von multiresistenten Keinem keine Ansprüche haben. Hätte ich vor Gericht gewonnen, hätten die Versicherungen löhnen müssen.

Was bleibt ist das Schicksal des Einzelner , inzwischen in millionenfacher individueller Schicksalsvielfalt. Leben  von Menschen werden zu Gunsten Profitinteressen längst in Aktionärshand übergangener Kliniken und Haftpflichtversicherungen zerstört.

Holländische Kliniken beweisen, dass dieses Schicksal kaum jemand in ihrem Land erleiden muss. Gegenmaßnahmen kosten pro Fall gerechnet nur sehr wenige Euros, aber auch die sind unseren privaten, profitorientierten Kliniken zufiel, da Horden von Betriebswirten zu Gunsten der Aktionäre das letzte Blatt Klopapier berechnen.  Der Schaden für die deutsche  Volkswirtschaft ist immens, berechnet man Hartz IV und die ganzen Prozesskosten, das unermessliche Leid und die menschlichen Schicksale ganz zu schweigen.

Das Gericht sagt Lebensschicksal, der Arzt und die Klinik kassieren ihre Rechnung gleich doppelt, einmal für die eigentliche Behandlung und dann für die Infektion, was für ein Geschäft, durch MRSA-Keime.  Mein Leben war und ist gesundheitlich und gesellschaftlich zerstört. Nicht mal einen Handyvertrag, oder Festnetz, geschweige denn eine Mietwohnung sind möglich, wenn Schufaeinträge das Leben zerstört haben. Ein Leben unterhalb der Pfändungsgrenze,oder der Versklavung preisgegeben, sollte man eine Privatinsolvenz anstreben! Neuanfang zwecklos!

Ärzte sind immer wieder bereit, ihre Verantwortung an andere Stellen abzugeben, da sie selbst kein Risiko mehr eingehen können. Dafür gibt es Gutachter, die die Gewinne der Haftpflichtversicherungen genau im Auge haben.

Mein Fazit: Jahrelange Prozesse haben mir mehr geschadet, als ein Vergleich, der nicht annähernd die Schmerzen des Prozesses ausgleicht. Ich habe nichts bekommen, wegen des Lebensschicksals und habe unnötige Zeit und Geld wegen unnützer Prozesse verloren.

Heute schlachten die Haftpflichtversicherungen die Hebammen, um deren Aufgaben den inzwischen privatisierten Kliniken zuzuschanzen. Die Hebammen können sich kaum wehren, da sie allein sind. Klinikkonzerne in Zusammenarbeit mit Haftpflichtversicherungen schon! Sie quälen ihre Opfer bis in die letzten Instanzen, wo dann politische Urteile zu Gunsten der Klinik- und Versicherungskonzerne gefällt werden.

Der Schwur unser Politiker zum Wohle des “deutschen” Volkes zu arbeiten ist eine Farce! Leider werden diese Menschen anders behandelt und können das Leid ihrer Opfer nicht annähernd begreifen.

Holland macht es vor, warum machen wir es nicht nach? Es gibt dort kaum Fälle von MRSA. Wenn der Profit mehr zählt als das eigene, versklavte Volk wird es Zeit diese Politiker aus dem Amt zu jagen und sie in die Schranken zu weisen. Sie nennen sich häufig Christdemokraten, obwohl sie gegen ihr Volk arbeiten und es belügen. Pfui!!!

 

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Mindestlohn für Saisonarbeiter und türkische Kirschen

Seien wir mal ehrlich! Wer möchte nicht ca. 15.000 € im Monat verdienen? Im eigenen Land verdient man 300 € und bekommt pro Kind maximal 30 € Kindergeld. Wenn jemand 40 Std. die Woche arbeitet und drei Kinder hat, bekommt er in 420 € im Monat in seinem Herkunftsland.

Doch das soll nun anders sein. Das Schlaraffenland Deutschland bietet Reichtum für alle, die aus östlichen Ländern der EU kommen. Der Mindestlohn und die Freizügigkeit für alle EU Bürger macht es möglich. 6 x mehr Lohn als im eigenen Land, das ist schon Klasse. Man wohnt beim Bauern, mit freier Kost und Unterkunft, arbeitet ein paar Monate und ist reich. Toll, hätten wir Deutschen auch gern.

15.000 € im Monat wäre für meine Frau (Facharbeiterin) wunderbar. Leider bekommt sie nur 1.400 € netto. Weit kommt man damit nicht, wenn man 680 € Warmmiete bezahlt. Der Weg zur Arbeit ist kaum absetzbar, da sie kaum Lohnsteuer bezahlt. Letztes Jahr kamen 23 € zurück, trotz einen  Hin & Zurück-Arbeitsweg von 30 km und das mit einem 25 Jahre alten Auto.

Schöne Scheiße, warum nicht gleich Hartz IV. Gleichmacherei zwischen absolut unterschiedlichen Ländern ist Wahnsinn. Inzwischen wird Hartz IV Status auch für Flüchtlinge gefordert, obwohl unser Land längst pleite ist.

Deutsche Kirschen, oder Erdbeeren können wir uns selten leisten, kaufen sie aber trotzdem beim Bauern. Wir wollen nicht, dass unsere Bauern pleite gehen, weil sie ihre Waren nicht mehr los werden, da die Discounter und Supermärkte deutsche Ware unter  dem Herstellungspreis erwerben, oder gleich Billigware aus dem Ausland verkaufen. Billigware aus dem Ausland werden oft mit einem Stundenlohn von unter einem Euro zzgl. Kost und Unterkunft  erzeugt.

Unsere fetten Politiker scheinen geisteskrank zu sein und die Lage des eigenen Volkes zu verkennen. Sie leben in Wolkenkuckucksheim und haben jeden Sinn für die Realität verloren. Das Leid der Menschen ist ihnen fremd, den Druck der Banken und Gläubiger kennen sie nicht. Nein, ihre Diäten sind ihr Mindestlohn. Über ihre Nebenämter und Lobbyismus verdienen sie das, was sie für ihr ausschweifendes Leben benötigen. Bestochen von der Finanzindustrie sind sie gewillt Bauernland an Großinvestoren zu verschachern. Mit wertlosem, von den Banken geschaffenes Papier-, bzw. Giralgeld, was in der wahren Welt nicht existiert. Es ist einfach zum Kotzen diesem Wirken zuzusehen.

Mehr unter Geldsystem auf diesem Blog, wer es nicht glaubt, sollte sich die Zeit nehmen sich genauer anzuschauen was die Hintergründe dieses Systems sind.

 

 

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USA erpressen El-Salvador: Nur wenn Monsanto Gensaat liefert gibt es Entwicklungshilfe von 300 Mio. US-Dollar

monsanto elsalvador

Wenn die Regierung von El-Salvador nicht sofort ihre Umweltrichtlinien zu Gunsten US-amerikanischer Saatgutkonzerne ändert, wird es seitens der USA keine Entwicklungshilfe mehr geben. Das bisher verwendete einheimische Saatgut soll vom Markt verdrängt und langfristig durch genetisch manipuliertes Saatgut ersetzt werden. Die Folgen werden ähnliche sein, wie bereits in Mexiko und Indien. Bauern müssen befürchten einen großen Teil ihrer Gewinne direkt an US-Konzerne abzutreten. Es ist längst bekannt, dass gentechnisch verändertes Saatgut die traditionellen Sorten zerstört und tierische Schädlinge und pflanzliche Unkräuter ganze Landstriche wertlos für die Ernährung  machen.

Es gibt, was die Situation in El-Salvador zeigt noch andere Kriege, die gefährlicher sein können wie militärische Kriege. Wenn die Ernährungsgrundlage von Mensch und Tier zerstört sind braucht es keine Waffen mehr, der Hunger wird es schon richten. Gut für die internationalen Konzerne, die dann Hilfslieferungen bzw. überteuerte Lebensmittel in die betroffenen Länder liefern.

Die USA hat bereits eigene Probleme mit dem gentechnisch veränderten Saatgut. Wenn sich die Monsterunkräuter  in den USA weiterverbreiten ist zu erwarten, dass auch die USA einer Hungersnot entgegensteuert. Es scheint der Weltbevölkerung nicht bewusst zu sein, dass vielerorts die Büchse der Pandora weit geöffnet ist und die Gefahr einer weltweiten Verseuchung mit Monsterpflanzen unmittelbar bevorsteht und unumkehrbar ist. Solange das Geldsystem mit seinem Wachstumswahn besteht, gibt es für die Menschheit keine Hoffnung.

Souveräne Staaten zu erpressen ist ein völkerrechtlicher, krimineller Akt! Die USA tritt die UN-Charta für Menschenrechte mit Füssen und muss sich dafür nicht vor dem Gerichtshof für Menschenrechte in Den Haag verantworten, da sie diesen nicht anerkennt. Ein Großteil der Präsidenten, Minister und Senatoren wären sonst bereits wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden.

Also Welt: Erkenne die wahren Schuldigen und wehre Dich!

Monsanto: Unkräuter die aus der Hölle kommen

Genmais 1507 von resistenten Schädligen befallen

 

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Zum Fahrradhelmurteil

Wollen wir hoffen, dass die Politik keine allgemeine Helmpflicht auf Druck der Versicherungen beschließt und unser Leben bis zur Erstarrung regelt.

Denn:

Es gibt ein allgemeines Lebensrisiko. Dazu gehört auch, dass man mit dem Fahrrad verunglücken kann. Wenn der Staat alles regeln will bis zum Toilettengang wird sich die Gesellschaft immer weiter erstarren. Keine Eigenverantwortung mehr, ist die Devise. Alles regelt der Gesetzgeber. Überall drangsaliert das Ordnungsamt oder die Polizei die Bürger. Wer bei über 30 Grad im Schatten mit einem Helm unterwegs ist oder vom Friseur kommt weiß, dass Fahrradfahren keine Freude mehr macht. Zudem muss man den Helm mit sich herum schleppen, oder kann ihn auch als Fußgänger benutzen.  Besser die Fahrräder vor das Rathaus schmeißen!

Vielleich auch eine gute Idee: Helme auch für Fußgänger oder bei der Hausarbeit, da dort noch mehr Unfälle passieren.

Ich wäre für eine generelle Helmpflicht! Stürzen und Kopfverletzungen kann man sich überall zuziehen. Besser gleich im Bett bleiben, oder überall Helmtragen, da sonst Ordnungsgeld oder bei Nichtbezahlung Knast droht.

mehr:

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