Wie destabilisiert man Länder, um sie danach zu übernehmen?

Ganz einfach: Man schafft  künstlich Kriege in den rohstoffreichen Ländern der Welt, sorgt für Flüchtlingsströme, die in reiche Länder einfallen und diese zersetzen, und gleichzeitig sich der Rohstoffe der durch Kriege geschundenen Länder anzueignen. So schlägt man zwei Fliegen mit eine Klappe. Man schafft sich auf diese Weise ein Weltimperium, was bisher noch niemanden gelungen ist.

Geht’s noch?

Unser sogenanntes demokratisches System ist am Ende. Die Finanzeliten der USA und der City of London sind auf dem Weg jede Freiheit, die durch die Menschenrechtscharta der UN verbrieft ist endgültig zu zerstören. Ziel ist es einen diktatorischen Weltstaat zu schaffen, der alles und jeden versklavt und zu seinem Eigentum macht. Regiert werden wir von einigen wenigen, selbsternannten, psychopathischen Eliten, die ihre perversen, gierigen Gelüste an uns ausleben.

Unter Ausnutzung aller medien- psychologischen, technischen und kriegerischen Mittel gelingt es ihnen in unsere Gehirne einzudringen und uns zu willenlosen Marionetten zu machen. Sie reden uns ständig ein, dass ihr System das einzig Wahre ist und das jeder der daran Kritik äußert unser Feind ist. Dieses System lebt von Trennung und Feindschaft und sorgt auf diese Weise dafür, dass die Gesellschaften sich selbst lähmen und kontrollieren. Orwell´s 1984 zeigt seine Fratze.

Immer wieder zeigt uns die Geschichte, dass Diktatoren, Monarchen oder verblendete Gruppen die Weltherrschaft anstrebten und alle und jeden das Dogma ihres selbst entwickelten Faschismus aufzwingen wollten. Je weiter sich die Welt entwickelt, um so gefährlicher wird die heimtückische Krankheit des Faschismus.

Der Faschismus hat viele Gesichter

Sozialismus, Islam, Finanzkapitalismus, Nationalsozialismus und alles mit Absolutheitsanspruch sind die Feinde einer friedlichen, auf ethische Werte basierenden Gesellschaft. Es ist an der Zeit einen Systemwechsel zu schaffen, der statt auf Verbrauch auf Nachhaltigkeit gegründet ist. Unser Planet ist nach wie vor in der Lage uns ein würdiges Leben zu gewährleisten, wären nicht die Geier daran interessiert andere zu unterjochen und auszusaugen. Sie stellen sich über alle und jeden und denken sie seien das Größte, was jäh auf dieser Erde existiert hat. Es ist an der Zeit diese Psychopathen in die Schranken zu weisen und sie dahin zu schicken wo sie hingehören. Auf Mord steht lebenslänglich und auf Raub eine langjährige Haftstrafe.

Wir können nur hoffen, dass auch die Armeen, Polizei und Sicherheitsleute, die diese Psychopathen schützen, irgend wann merken, dass auch sie die Opfer sind. Der grenzenlose Egoismus und die Bosheit, oder einfach Dummheit dieser Scheineliten führt uns in den Abgrund und immer weitere Kriege. Es ist an der Zeit endlich etwas neues entstehen zu lassen und den langen Weg in ein neues Zeitalters zu gehen, wo Mangel, Kriege und Unterdrückung der Vergangenheit angehören. Die Wurzel des Übels ist Ausübung von Herrschaft und Bereicherung am Mitmenschen. Doch der Weg darf nicht wieder in einer neuen Form von Diktatur enden. Es ist eine neue, selbstbestimmte Gesellschaft gefordert, die die Folgen ihres Handelns abschätzt und sich auf Werte besinnt, die Frieden und Freiheit des Einzelen und Aller gewährleistet.

 

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Genozid an russischsprachiger Bevölkerung in der Ostukraine durch die USA, EU und Kiew steht bevor!

Am Mittwoch hat der ukrainische Verteidigungsminister Geteleyj eingestanden, dass die ukrainische Armee den Waffenstillstand dazu nutzt weitere Kampftruppen aufzustellen um gegen die Ostukraine vorzugehen. Mehr als 3.000 Zivilisten vielen den Kampfhandlungen bereits zum Opfer. Im Vergleich zum Gazakrieg sind weniger Menschen ums Leben gekommen. Die Opfer des Ukrainekrieges wurden der Öffentlichkeit verschwiegen. Stattdessen wurden nur kleine Opferzahlen gemeldet.

Selbst wenn es zu Wahlen in der Ostukraine kommen sollte. Es wird wohl keiner mehr da sein der wählen könnte. Tod, vertrieben, oder nach Russland geflüchtet. Das ist das Ziel der Politik der USA, der EU und Kiew.

Am Donnerstag beschloss die EU weitere Sanktionen gegen Russland am Freitag zu vollstrecken. Die Kriegsgefahr steigt derzeit ins Unermessliche. Betroffen wird wiederum Europa sein, wie schon im 1. und 2. Weltkrieg. Nutznießer waren wie immer die USA und England.

Unsere westlichen Medien betreiben weiterhin Kriegshetze gegen Russland und verdrehen dabei die Tatsachen über die wahren Geschehnisse in der Ostukraine.

Ich habe lange überlegt, ob ich den grausigen Film über die Umstände des Ukrainekonflikts hier zeigen will. Die Entwicklung der Umstände zwingen mich dazu.

Die Fratze des Ukrainekrieges und die Hintermänner (ab 18 +):

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Untergang des Christentums in der arabischen Welt und demnächst bei uns

Die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus gibt es nicht. Es gibt keinen Islamismus es gibt  nur den Islam, wie bereits vor vielen Jahren der türkische Präsident Erdogan bekanntmachte. Er als islamischer Politiker muss es wissen.

Es steht ganz klar im Koran geschrieben: Tötet die Ungläubigen wo immer ihr sie findet. Lügen zu Gunsten des Islam sind ausdrücklich erwünscht und weiter heißt es: Verhaltet Euch ruhig, solange Ihr in der Unterzahl seid.

Heute ist der Islam in unseren Kulturkreis weit verbreitet, was wir inzwischen durch die unlängst durch die sogenannte Schariapolizei erfahren durften. In Hamburg habe ich selbst einer Bedrohung von westlich gekleideten jungen türkischen Frauen durch Muslime beiwohnen dürfen. Sie wurden beschimpft und sexuell genötigt, da sie nicht islamkonform angezogen waren. In einem anderen Stadtteil kleiden sich bereits deutsche Mädchen islamkonform, um überhaupt weiterhin am Schulunterricht teilnehmen zu können. Hilfe durch die Behörden: Fehlanzeige!

Hier ein wichtiger Artikel über die Situation der Christen im Irak, der am Ende die Bedrohung des Westen durch den Islam aufzeigt. Unsere Gesellschaft muss spätestens jetzt Stellung beziehen oder wird in Kürze untergehen und versklavt werden.

Artikel von Johannes Gerloff Israelnachrichten 22.8.14

Christen und andere „Ungläubige“ zu vernichten ist das erklärte Ziel islamistischer Extremisten im Irak. Eine der ältesten christlichen Kulturen der Welt steht vor dem Aus.

Eine Analyse von Johannes Gerloff

Die Bilder sind grauenhaft. Reihen aneinander geketteter Frauen werden als Sex-Sklaven feilgeboten. Männer müssen sich in Massengräber legen, wo sie durch Kopfschuss getötet werden. Kreuze, an denen blutüberströmte menschliche Körper hängen. Nicht nur Soldaten, sondern auch Kleinkinder werden enthauptet, die abgeschnittenen Köpfe auf Pfählen zur Schau gestellt – was die Täter dann fotografieren und stolz im Internet veröffentlichen. Begleitet werden die Bilder von Schreckensgeschichten, die kaum unabhängig überprüft werden können. Aber sie haben Wirkung: Tausende orientalischer Christen sind auf der Flucht.

In der Mitte des zweiten Jahrzehnts im 21. Jahrhundert steht eine der ältesten christlichen Kulturen weltweit vor dem Aus.Dabei standen die Zeichen unmissverständlich an der Wand. Was heute grauenhaft Wirklichkeit wird, wurde durch Graffiti an den Hauswänden der irakischen Großstädte Bagdad und Mossul seit Jahren angekündigt. Und der dort angesprühte anti-christliche Hass war keineswegs präzedenzlos. Bereits vor eineinhalb Jahrzehnten drohten islamistische Wandschmierereien in Ägypten: „Zuerst die Samstag-Leute! Dann die Sonntag-Leute!“

Auslöschung mit System

Tatsächlich ist die Massenvertreibung der christlichen Bevölkerung des arabisch-islamischen Orients eine konsequente Fortsetzung der erklärten, planmäßigen und erfolgreichen ethnischen Säuberung der arabischen Juden, der „Samstag-Leute“. Waren Mitte 20. Jahrhunderts noch mehr als eine Million Juden in der arabischen Welt beheimatet, so ist diese heute praktisch „judenrein“. Jetzt sind Zentren, Organisationen und Institutionen der „Sonntag-Leute“ „legitime Ziele“ extremistischer Muslime. Sie wollen erklärtermaßen „alle Ungläubigen töten, wo immer sie ihrer habhaft werden können“. Mit „Ungläubigen“ sind aus Sicht der Muslime alle Andersgläubigen gemeint, nicht nur Christen, sondern auch Jesiden und Muslime der jeweils anderen Glaubensrichtungen. Aus Perspektive der Christen erwächst die Bedrohung aber nicht nur von Seiten sunnitischer Islamisten, etwa der Muslimbruderschaft, der Al-Qaida und ihrer „Töchter“, der Nusra-Front oder des so genannten „Islamischen Staates“, sondern auch von schiitischen Gruppierungen. So ordnete im Jahr 2012 der Großajatollah Sajid Ahmad al-Hassani al-Baghdadi in einem Interview mit dem ägyptischen Fernsehsender „Al-Baghdadiah“ die uneingeschränkte Unterwerfung oder Ermordung aller Christen im Irak an. Systematisch haben radikale Muslime im Irak über Jahre hinweg ein Klima des Schreckens, der Einschüchterung und Bedrohung geschaffen. Bemerkenswert ist dabei, wie schweigsam die Machthaber „von Amerikas Gnaden“ diese Entwicklung hingenommen haben. Christen wurden als „Polytheisten“ oder „Zionistenfreunde“ beschimpft. Jetzt stellt der sunnitische „Islamische Staat“ (IS) – früher nannte sich die Bewegung „Islamischer Staat im Irak und Südsyrien“ (ISIS) – die Christen in Syrien und dem Irak vor die Alternative: „Bekehrung zum Islam oder Tod“. Konkret gab der IS am 17. Juli 2014 den Christen im nordirakischen Mossul drei Tage, das Gebiet ihres „Kalifats“ zu verlassen. Dabei wurde betont, dass „Kalif“ Abu Bakr al-Baghdadi mit dieser Frist großzügig sei, weil ihn nichts dazu verpflichte. Diese Aufforderung löste eine Massenflucht der Christen von Mossul in das nahe gelegene autonome Kurdistan aus. Viele alte oder behinderte Christen, die keine Möglichkeit sahen, sich dem Exodus anzuschließen, konvertierten zum Islam .

Christenfreie Zone

Schockiert erzählen Flüchtlinge, wie sie kurz nach Verlassen ihrer Heimatstadt an Straßensperren angehalten und ihrer letzten Habe beraubt wurden: „Die nahmen alles, unsere Autos, Geld, Personalausweise, Pässe, selbst Windeln von Säuglingen und die Medikamente eines chronisch kranken Mädchens.“ Einem sechs Monate alten Mädchen wurden die eigentlich wertlosen Ohrringe abgerissen. „Viele von uns wurden verprügelt“, ist zu hören. Und dann drohten die Islamisten: „Kehrt niemals wieder in dieses Land zurück. Dies ist unser Land. Wenn ihr zurückkommt, werden wir euch mit dem Schwert töten.“ Der chaldäische Patriarch Louis Sako schätzt, dass momentan etwa 100.000 Christen auf der Flucht sind. Ausdrücklich erwähnt er, dass etwa 1.500 alte Manuskripte von den islamistischen Fanatikern verbrannt wurden, was in der islamischen Welt sehr außergewöhnlich ist. Muslime haben gemeinhin auch vor christlichen Büchern eine große Hochachtung. Vor der „Befreiung“ durch die Amerikaner 2003 wohnten in Mossul noch 60.000 von 1,5 Millionen irakischen Christen. Am 23. Juli 2014 erklärte der syrisch-orthodoxe Erzbischof der Stadt, Nikodimus Daud, im Exil in Irbil gegenüber dem russischen Fernsehsender „Russia Today TV“: „Es gibt keine Christen mehr in Mossul!“ Er erzählte weiter, wie die Islamisten des IS die Kreuze von den Kirchen gerissen hätten, „zuerst von meiner Mar Afram Kathedrale“. Dann hätten sie alles in der Kirche verbrannt, Lautsprecher aufgestellt und das christliche Gotteshaus durch ihre Gebete zur Moschee umfunktioniert. Andere Kirchen in Syrien und im Irak wurden von den Kämpfern des IS gesprengt, wie übrigens auch manche Moscheen, die von diesen fanatischen Muslimen als Bedrohung für den strikten Ein-Gott-Glauben verstanden wurden, wenn sie etwa als Wallfahrtsorte dienten. Das altehrwürdige Mar Behnam-Kloster in der Gegend Al-Chadhir südöstlich von Mossul, das aus dem vierten Jahrhundert stammt, wurde eingenommen, seine Mönche vertrieben.

Unterwerfung oder Flucht

Offensichtlich hatte der „Kalif“ des IS den Einwohnern des frisch eroberten Mossul bereits angeboten, die „Dschissja“, eine Schutzsteuer, zu bezahlen. Im Februar 2014 hatten die christlichen Einwohner der am Euphrat gelegenen syrischen Stadt Al-Rakka ein so genanntes „Dhimma-Abkommen“ mit den Eroberern unterzeichnet. Darin verpflichteten sich die Muslime nach alter islamischer Tradition, Leben, Besitz und religiöse Stätten der Christen zu schützen. Deshalb wird dieser so genannte „Dhimmi-Status“ auch als „Status der Schutzbefohlenen“ beschrieben. Die Christen ihrerseits verpflichten sich, die „Dschissja“ zu bezahlen, die je nach Einkommensverhältnissen zwischen 178 und 715 US-Dollar pro Jahr liegt. Weiter dürfen sie weder neue Kirchen bauen, noch alte oder beschädigte Gotteshäuser renovieren. Christen im „Dhimmi-Status“ ist untersagt, Kirchenglocken zu läuten, religiöse Symbole – etwa ein Kreuz oder einen religiösen Text – öffentlich auszustellen. In Gegenwart von Muslimen dürfen sie keine religiösen Texte laut vorlesen oder rezitieren. „Dhimmi“ müssen jede öffentliche Anbetungshaltung vermeiden und dürfen keine Waffen tragen. Zudem verpflichten sie sich, Mitglieder ihrer eigenen Glaubensgemeinschaft nicht am Übertritt zum Islam zu hindern, den Islamund die Muslime zu ehren und sie in keiner Weise zu beleidigen. Als Grundlage für diese Maßnahmen beruft sich der IS auf den Koran, Sure 9, die den Namen „Die Reue“ trägt, Vers 29. Dort wird über Christen und Juden gesagt: „Kämpfet wider jene von denen, welchen die Schrift gegeben ward, die nicht glauben an Allah und an den Jüngsten Tag …, bis sie den Tribut aus der Hand gedemütigt entrichten“. Scheich Hussein Bin Mahmud, ein prominenter Autor in dschihadistischen Internetforen, meint dazu: „Dies ist ein klarer göttlicher Text. Das sieht jeder, der den Koran liest.“ Die mit dem Dhimmi-Status verbundene Erniedrigung schreibt Bin Mahmud dem Unglauben der Christen zu und erklärt: „Als Ungläubige sind sie unwürdig und verachtenswert und müssen so auch behandelt werden.“ Eine Verletzung dieser Verpflichtungen bedeutet laut Vertrag, dass sie als „Feinde“ behandelt werden. Die Alternative zu einer Unterzeichnung des Dhimma-Vertrags ist „das Schwert“. Anfang August hatten IS-Milizionäre in Tel Afar, einer Stadt westlich von Mossul, etwa hundert Christen und Jesiden kurzerhand festgenommen, die Männer umgebracht und ihre Frauen und Töchter als Sklaven verkauft. Ganz offiziell wurde von islamischen Geistlichen in solchen Fällen bestimmt: Christliche Frauen und Mädchen werden „rechtmäßig als Frauen der Muslime betrachtet“. Da sich die Christen von Mossul nicht dem Dhimma-Vertrag unterwerfen wollten, blieb ihnen nur die Flucht. Ihr Hab und Gut wurde beschlagnahmt. Wie systematisch und gut organisiert der IS dabei vorgeht, zeigte sich daran, dass im vergangenen Monat christliche Immobilien mit dem arabischen Buchstaben „N“ für „Nasara“ („Christ“) und der Aufschrift „Eigentum des Islamischen Staates“ gekennzeichnet wurden. Besonders schockiert zeigten sich Christen aus Mossul, die dieses Vorgehen miterlebt hatten, dass sich ihre muslimischen Nachbarn, mit denen sie seit Generationen zusammengelebt hatten, bereitwillig am Vorgehen der IS-Kämpfer beteiligten. Plötzlich behaupten die, mit denen man Jahrzehnte lang Tür an Tür zusammengelebt hat: „Dieses Land gehört dem Islam ! Christen sollten hier nicht leben.“ Ein christlicher Flüchtling aus Mossul erzählt: „Als die IS-Leute in unserer Stadt eingezogen sind, haben die Menschen ihnen zugejubelt – und die Christen vertrieben.“

„Das Leiden erwartet auch Christen im Westen“

Am zweiten Augustwochenende 2014 erklärte der chaldäisch-katholische Erzbischof von Mossul, Amel Nona, im Exil in Irbil einem italienischen Journalisten: „Unsere gegenwärtigen Leiden sind ein Vorspiel für das, was europäische und westliche Christen in naher Zukunft zu erwarten haben.“ Und weiter: „Ihr müsst die Realitäten hier im Nahen Osten wahrnehmen, weil die Anzahl der Muslime, die ihr in euren Ländern aufnehmt, immer größer wird. Eure liberalen und demokratischen Prinzipien zählen hier nichts.“ Im Blick auf die Millionen Muslime in Europa riet der 47-Jährige: „Ihr werdet starke und mutige Entscheidungen treffen müssen, auch wenn das auf Kosten eurer eigenen Prinzipien geht.“ Lorenzo Cremonesi beschreibt ihn in der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“ als „verletzten und vom Schmerz gezeichneten Mann“, der aber „nicht kapituliert“ habe. Erzbischof Nona sieht nach seinen Erfahrungen nur noch eine „Möglichkeit, den christlichen Exodus aus Orten zu beenden, in denen das Christentum Wurzeln weit vor der islamischen Zeit hat“: „Gewalt mit Gegengewalt zu bekämpfen!“  

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Hintergründe über die aktuelle Kriegshetze gegen Russland

Die USA sind pleite. Es droht erneut eine Blase zu platzen. Wie in England gibt es in den USA kaum noch eine funktionierende Produktion. Konzerne wie Amazon, Google, Apple & Co, sowie die Finanzindustrie produzieren nichts in den USA und zahlen in der EU kaum Steuern. Kommt TTIP dazu, wird die EU-Produktion und Wertschöpfung ausgesaugt und komplett in die Kassen der US-Konzerne gespült.

Nun versucht die USA über die NATO die Kosten für Militärausgaben zum erheblichen Teil auf die EU-Staaten zu übertragen, weil diese angeblich von Russland bedroht werden. Eindeutige Beweise dafür konnten seitens der NATO nicht erbracht werden. Wir sollten nicht vergessen, dass die USA  schuldig an den wirtschaftlichen, sowie militärischen Kriegen auf der Welt verantwortlich sind.

Warum, zeigt dieser Videoausschnitt (Bitte bis zu Ende schauen!)

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Petition: Keine Frühsexualisierung der Grundschulkinder in Niedersachsen

Wir lehnen die Absicht der Landesregierung ab, in Niedersachsen die sog. „sexuelle Vielfalt“ zum Unterrichtsthema an Grundschulen zu machen. Der rechtliche Status quo soll daher erhalten bleiben. Petition Wir lehnen die Absicht der rot-grünen Landesregierung ab, in Niedersachsen die sogenannte „sexuelle Vielfalt“ zum Unterrichtsthema zu machen. Wir sind gegen die Frühsexualisierung der Kinder an unseren Schulen! Wir fürchten, dass die Grundschule durch Sexuelle Vielfalt, Gender-Ideologie und Frühsexualisierung „auf den Kopf“ gestellt wird! Daher fordern die Unterzeichner dieser Petition: 1. Der rechtliche Status quo bleibt erhalten. Es gibt keine Notwendigkeit, die vorgeschriebene Praxis im Bezug auf den Sexualkundeunterricht an den Schulen in Niedersachsen zu verändern. 2. Lehrmittel und Unterricht für die Sexualkunde müssen altersgerecht sein. 3. Keine Beeinflussung der sexuellen Orientierung im Sexualkundeunterrich​t. Begründung: Als Rechtsgrundlage haben sich die §§ 2 und 96 Nds. Schulgesetz (NSchG) über Jahre bewährt. Auf der Grundlage des Christentums, des europäischen Humanismus und der Ideen der liberalen, demokratischen und sozialen Freiheitsbewegungen, soll die Persönlichkeit des Schülers weiterentwickelt werden. Die schulische Sexualerziehung ist im Sinne des § 96 NSchG eine allgemeine Erziehungs­aufgabe, die in gemeinsamer Verantwortung von Elternhaus und Schule wahrgenommen wird. Dabei baut die Sexualerziehung in der Schule auf der im Elternhaus des Kindes individuell stattfindenden Sexualerziehung auf und ergänzt sie. Das Erwachsenwerden verläuft individuell in einer zeitlichen Spannweite. In der Grundschule sind die Kinder aber durchweg in der vorpubertären Phase. Den Kindern soll die Kindheit erhalten bleiben. Die Darstellung konkreter Sexualpraktiken haben daher in der Grundschule nichts zu suchen. Im Rahmen des Sexualkundeunterrich​ts darf keinerlei Beeinflussung auf Kinder und Jugendliche bezüglich ihrer sexuellen Orientierung ausgeübt werden. Der ausgebildete und an der jeweiligen Schule tätige Lehrer ist für den Unterricht zuständig und verantwortlich. Der Grundsatz muß lauten, dass die Sexualität eine höchst private Angelegenheit ist, aus der sich Staat und Interessensgruppen heraus zu halten haben. Die Petition kann hier unterzeichnet werden. Links zu weiteren Informationen: http://www.birgit-kelle.de/ http://www.gabriele-kuby.de/ http://www.kohls.biz

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Ehemaliger Koranlehrer findet zu Jesus: Hier sein Zeugnis

Lebensbericht von Philippo Athman

Wäre Herr Athman aus Sansibar noch am Leben, bis zu seiner Bekehrung mit 80 Jahren ein leidenschaftlicher Muslim, er würde diese Frage leidenschaftlich verneinen. Als gebildeter, weitgereister und mit vielen Ehrentiteln ausgezeichneter Koranlehrer hatte er 80 Jahre seines Lebens in Mitmenschlichkeit gelebt. Er wurde nicht nur von seinen muslimischen Glaubensgenossen, sondern auch von seinen „ungläubigen“ Angestellten wie zum Beispiel seinem christlichen Gärtner als ein Mensch angesehen, der Respekt und Achtung verdient.

Als Muslim war sein Vorname Yusuf. So hieß er 80 Jahre lang. Seit seiner Taufe in seinem 83. Lebensjahr, gebrauchte er nur noch seinen Taufnamen Philippo. Damals, als er noch Yusuf hieß, meinte er, es fehle ihm nichts in seinem Glauben. Er war zutiefst überzeugt davon, dass seine guten Werke ihn in den Himmel brächten, bis er auf einem langen, schweren Krankenlager Christus begegnete. „Im Nachhinein wusste ich mit Gewissheit: es war Christus selbst, der nicht wollte, dass mein Name im Buch des Lebens fehlt. Deshalb hat er mich zu sich gezogen“.

Ich bin Bruder Philippo Athman zum ersten Mal auf einer kirchlichen Synode 1985 in Südtansania begegnet, wo er sein beeindruckendes Lebenszeugnis vortrug. Im Anschluss an seinen Vortrag konnten wir, meine Frau und ich, ihn auch noch persönlich beim Teetrinken bei uns zu Hause kennenlernen. Bei dieser Begegnung wurde mir ganz deutlich: Mission ist nie, einen Menschen anderen Glaubens zum eigenen Glauben zu überreden. Vielmehr ist es letztlich der lebendige Gott selbst, der Vater Jesu Christi, der sich in seinem Sohn als der wahre Gott offenbart. Im Normalfall benützt Gott mindestens als erste Anstöße irgendwelche Menschen und ihr Lebenszeugnis in Wort und Tat. Im Fall von Philippo Athman kamen die entscheidenden Impulse ohne das Zutun irgendeines anderen Christen. Er hatte ja in seinem Leben an keiner Stelle das Lebenszeugnis von Christen oder das Zeugnis der Bibel an sich herangelassen. In der muslimischen Welt ist das Erlebnis von Philippo Athman kein Einzelfall. Aber es zeigt, dass nur im Namen Jesu Christi, des Sohnes Gottes, Rettung zu finden ist; sonst hätte Jesus sich nicht so einem aufrichtigen, ehrlichen, mitmenschlich denkenden und handelnden Mann des Koran geoffenbart.

Bei einem Tansaniabesuch im Jahr 1997 wollte ich unbedingt diesen lieben Bruder in Christus besuchen und mir noch mehr Einzelheiten aus seinem Leben erzählen lassen. Leider aber kam ich zu spät. Ein Jahr vorher, 1996 war er heimgegangen zu seinem Herrn, den er fast 16 Jahre lang noch im hohen Alter bezeugen konnte. Mindestens eine Kassettenaufnahme von seinem eigenen Lebenszeugnis konnte ich damals ergattern. So war es möglich, anhand dieses Tonbandes sein Zeugnis zum Sprechen zu bringen.

Ursprünglich habe ich Yusufu Athmani geheißen. Ich bin gebürtig aus Sansibar, einer Insel, die Ostafrika vorgelagert ist und zu 99 % muslimisch geprägt ist. Geboren bin ich am 25. September im Jahr 1901. Ich stehe vor euch als ein 86jähriger, um Zeugnis abzulegen für das, was ich erlebt habe.

Ich bin als Muslim geboren. Mein Vater war ein Koranlehrer. Er war seiner Abstammung nach aus Madagaskar und wurde dann auf Sansibar Koranlehrer. Diese Arbeit habe ich von ihm übernommen. Ich habe Arabisch gelernt, ich habe meine Arabisch-Lektionen abgeschlossen, dann habe ich Englisch gelernt bis zur 8. Klasse. Dann ging es weiter mit dem Lernen und zwar als Lehrer für das Arabische, denn ich wollte ein Koranlehrer mit hoher Bildung werden. Dann war ich Koranlehrer und lernte weiter im Glauben und aus dem Koran.

Im Jahr 1965 habe ich eine besondere Weihe als Oberkoranlehrer empfangen. Ich machte damit weiter bis zum Jahr 1983. Diese ganze Zeit über hatte ich eine große Freude an dem Dienst, den ich als Koranlehrer ausübte. Ich habe diese Arbeit so gern getan, weil ich die Menschen lieb hatte und die Menschen auch mich sehr schätzten. Ich habe mich immer an meiner Arbeit gefreut und dachte, in den Himmel komme ich, weil ich alles erfüllt habe, was es zu erfüllen gibt. Meine Pilgerreise nach Mekka habe ich ausgeführt. Ich trug nicht nur das weiße Gewand sondern auch die Schärpe des Koranlehrers und dazu noch besondere Auszeichnungen. Aber schon damals hat mich der Herr mit größten Bedenken angesehen.

Eines Tages wurde ich krank, ich wurde bettlägerig. Als es immer schlimmer wurde, rief man einen Arzt. Unsere Ärzte waren alle Muslime und ich ließ einen von ihnen rufen. Er untersuchte mich, aber er fand keine Krankheit. Er hat noch zwei Kollegen zu Rate gezogen, zwei weitere Ärzte, und die haben mich dann auch untersucht, aber auch sie haben nichts gefunden. Da beschlossen meine Freunde, mich ins Krankenhaus zu bringen. Aber dann sagten andere „Was soll das, denn mehr als Medizin geben kann man ihm sowieso nicht.“ Und so ließen sie mich schließlich zu Hause. Keine Behandlung sprach an. Medizin in Tablettenform musste ich erbrechen und von den Spritzen bekam ich Schwellungen am ganzen Körper. Essen konnte ich auch nichts, das musste ich auch erbrechen, und so war das einzige, was ich zu mir nahm, eine Tasse Tee am Morgen, eine mittags und eine abends. Einen ganzen Monat lang lag ich so zu Hause ohne Essen und ohne medizinische Behandlung. Schließlich brachten sie mich doch ins Krankenhaus. Neun Monate lang war ich im Krankenhaus, ohne Essen und ohne Medizin. Dort konnte ich auch überhaupt nicht mehr sprechen. Mein Mund war wie verschlossen. Das einzige was ich noch konnte, war hören. Die Krankheit wurde schlimmer. Schließlich musste man mich drehen und wenden im Bett, reden konnte ich nicht, sehen konnte ich nicht. Keiner fand heraus, was für eine Krankheit das sein könnte.

Neun Monate lag ich hilflos da. Glücklicherweise tauchte dann plötzlich ein Arzt auf aus dem Muhimbili-Krankenhaus in Dar-es-Salam (größtes staatliches Krankenhaus des Landes). Die sansibarischen Ärzte zogen ihn zu Rate, und baten ihn, dass er mich ansehen sollte. Er kam dann und ich hörte alles mit, was er sagte. Sie stellten mich vor und sagten: „Das ist unser alter Koranlehrer. Er liegt jetzt schon neun Monate hier, aber wir können ihm nichts beibringen. Weder Spritzen noch Tabletten noch Essen. Medizin muss er erbrechen. Wir wissen nicht, was sollen wir denn mit ihm machen?“

Jener Arzt vom Muhimbili-Krankenhaus nahm seine Geräte und untersuchte mich ausgiebig. Aber auch er konnte nichts finden – keine Krankheit. Nachdem er seine Untersuchungen abgeschlossen hatte, hielt er noch meine Hand und als er sie kräftiger hielt, da wurde ich bewusstlos und ich bekam dann später, als ich wieder erwachte noch mit, als der Arzt sagte: „Warum habt ihr den hier liegen? Dieser Mensch, der hat sein Leben erledigt“. Nach diesen Worten blieb ich allein liegen und niemand kümmerte sich um mich bis zum nächsten Morgen. Am Morgen kamen dann andere Koranlehrer, meine Kollegen, um mich zu besuchen und ihnen sagten dann die Ärzte: „Nehmt ihn mit, bringt ihn nach Hause, aber geht äußerst vorsichtig mit ihm um, damit er euch nicht unterwegs stirbt.“ Ganz vorsichtig brachten sie mich dann nach Hause. Zu Hause legten sie mich dann auf mein Bett. An meiner Lage hatte sich kein bisschen geändert. Ich musste liegenbleiben und alle 25 Minuten wurde ich hin und her umgedreht.

Eines Nachts, es war wohl ungefähr nach Mitternacht, da sah ich plötzlich ein ganz starkes Licht. Eigentlich konnte ich ja mit meinen Augen nicht sehen, ich konnte nur ein wenig hell und dunkel unterscheiden. Aber trotzdem war mir irgendwie das Licht ganz gewiss, dass ich das gesehen habe und von einer Ecke im Raum hörte ich meinen Namen, wie er gerufen wurde. Ich wurde gerufen: „Yusuf“. Ich konnte nicht antworten, mein Mund war verschlossen. Dann wurde ich wieder gerufen: „Yusuf“. Da plötzlich löste sich meine Zunge und ich rief: „Rebekka“ (der Name seiner verstorbenen Frau, von der er meinte, sie sei ihm erschienen). Nachdem ich gesagt hatte, Rebekka, kam diese Stimme wieder und ich wurde gefragt: „Wieviele Jahre bist du alt?“ Damals war ich 82 Jahre alt und ich sagte „Ich bin 82 Jahre alt.“ Da sagte er: „Wie das? Ich kann dich nicht sehen, ich kann dich nicht finden.“ Nachdem er gesagt hatte, ich kann dich nicht finden, da schwieg ich. Die Stimme fragte mich erneut: „Welches Alter hast du?“ Nachdem ich geantwortet hatte, sagte die Stimme nochmals: „Aber das gibt’ s doch nicht. Vor meinen Augen ist er nirgends sichtbar.“ Und dann kam das ganze ein drittes Mal und die Erscheinung war vorbei.

Wir in unserem islamischen Glauben, wir denken da gleich immer an den Satan und ich dachte mir: “Na ja, da ist der Satan gekommen. Ganz gewiss ist das der Satan gewesen, der zu mir gekommen ist.“

Zwei Tage später kam erneut dieses Licht und ich hörte wieder meinen Namen rufen: „Yusufu“. Plötzlich wurde dann mein Mund wieder beweglich und er konnte sich öffnen und ich rief wieder: „Rebekka“. Da sagte er: „Wieviel hast du mir gesagt, wieviel Jahre alt bist du?“ Ich antwortete ihm: „82.“ Da sagte er wieder: „Aber er ist nicht aufzufinden. Nicht zu sehen, ich sehe ihn nicht.“ Erneut fragte er mich: „Wieviele Jahre bleiben noch übrig?“ Da antwortete ich: „Ich weiß nicht, wieviele Jahre noch übrig sind.“ Da rief er mir mit befehlender Stimme zu: „Steh auf!“ Ich stand auf. Zu der Zeit war das ein Ding der Unmöglichkeit, dass ich aufstehen konnte. Ich wurde aufgerichtet. Nachdem ich saß, wurde mir befohlen: „Stell dich hin!“ Und ich stand. Dann wurde mir gesagt: „Geh!“ Und ich ging so ein paar Meter von hier bis dort und ich kam auch wieder zurück bis zum Bett. Da sagte er mir: „Von jetzt, von diesem Zeitpunkt an heute, von jetzt an, von diesem Moment an, geh herum und verkündige im Namen des Vaters, und des Sohnes und des heiligen Geistes. Aber eins bitte ich dich, in Zukunft möchte ich dich sehen.“ Nachdem er mir das gesagt hatte, redete er weiter und sagte: „Das, was dir fehlt, deinen Verlust findest du in der Bibel“. Aber ich sag es dir nochmal: „Geh, zieh herum, verkündige im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Aber wenn ich wiederkomme, dann möchte ich dich wirklich auffinden, denn bis jetzt bist du noch nicht zu sehen und das, was dir fehlt, findest du in der Bibel“.

Zu der Zeit war ich doch ein Muslim. Die Bibel traute ich mich nicht mehr anzufassen. Sie war für mich ein verbotenes Buch. Ich befürchtete, mich daran unrein zu machen. Aber nun war mir gesagt, das was dir fehlt, findest du in der Bibel. Da fragte ich mich: „Mensch wo kriegst du jetzt eine Bibel her, um darin zu lesen?“

Zum Glück kannte ich einen Menschen, der hieß Johannes. Er war ein Christ vom Stamm der Nyamwezi. Den ließ ich rufen. Am nächsten Morgen kam er zu mir. Ich frage ihn gleich unumwunden: „Sag mal, hast du eine Bibel in deinem Haus?“ Er sagte „Ja, ich hab eine.“ Da sagte ich zu ihm: „Wenn du eine hast, dann gib sie mir, bring sie her.“ Er ging und holte seine Bibel und brachte sie zu mir. Und da fragte ich ihn: „Sag mal, hier in deiner Bibel gibt es da einen Abschnitt, der Philippus heißt?“ Denn ich wusste es ja nicht, dass es in der Bibel ein Buch gibt, das an die Philipper geschrieben ist. Er antwortete mir: „Ja, in der Bibel da gibt es einen Philipperbrief.“ Da sagte ich: „Also, dann schlag diesen Philipperbrief auf und zwar das dritte Kapitel.“ Er blätterte und blätterte und blätterte, bis er es schließlich fand. Dann sagte ich ihm: „Jetzt im dritten Kapitel, der siebte Vers.“ Er zeigte mir diesen Vers und dann sagte ich ihm: „Lies mir vor!“ Und er las: „Das, was mir vorher Gewinn war, das habe ich nun als Verlust gerechnet um Christi willen. Ja, vielmehr noch, all das rechne ich als Schaden gegenüber der Größe, die unvergleichbar ist, Jesus Christus zu kennen, meinen Herrn, denn um seinetwillen ist mir all das zum Schaden geworden und nun sehe ich all das als Kot an, nur um Christus zu bekommen.“ Das war es, was mir vorgelesen wurde und das war es dann auch, was der Verlust war, den ich in der Bibel fand über mein Leben.“

Das war es, was diese Stimme mir sagte: was dir fehlt, findest du in der Bibel. All das, auf was ich mir vorher etwas eingebildet hatte, was mir Gewinn schien, das war mir nun Schaden. Mir wurde gesagt, das ist alles Schaden um Christi willen. All das ist Schaden.

Ich hatte keinen anderen Weg, den ich gehen sollte, außer dass ich mich umschauen musste nach dem christlichen Glauben, denn wenn ich daran dachte, zehn Monate lang war ich krank gewesen (insgesamt zu Hause und im Krankenhaus), es gab keine Medizin, die mir geholfen hätte, ich konnte kein festes Essen behalten, keine Spritze, die wirkte, kein Amulett, keine Beschwörung, nichts half und nach diesen zehn Monaten kam ER nun, um mich aufzurichten und sagte mir auch noch, dass er mich nicht finden kann. Mein ganzes Leben lang, all die Jahre, die ich gearbeitet hatte, die Frucht davon war, dass ich nicht zu finden bin (gemeint: im Buch des Lebens). Und dann hatte ER mir gesagt: „Das was dir fehlt, findest du in der Bibel.“ Und nun finde ich in der Bibel all das, was ich getan hatte nach bestem Wissen und Gewissen. Das ist alles nur Schaden. Erstens steht mein Name gar nicht im Lebensbuch und zweitens war all mein Gutes nur Schaden: alles was ich getan und errungen hatte.

Da beschloss ich das Einzige, was ich tun konnte zu tun: Ich beschloss, den christlichen Glauben zu suchen. Aber wohin sollte ich mich wenden? Wenn ich Sansibar verließ, wo konnte ich den christlichen Glauben suchen? Zu Hause konnte ich den christlichen Glauben nicht suchen; hier war ich ja bekannt, das war völlig unmöglich. Alle wussten von mir: Ich bin ein Muslim, noch dazu ein bekannter, alter Koranlehrer. Wem sollte ich das anvertrauen, dass ich Christ werden will und dass ich mehr vom christlichen Glauben erfahren will? So machte ich mich auf die Reise, auf die Nachbarinsel Pemba. Aber auch dort war ich bekannt und konnte niemanden finden, der mich im christlichen Glauben unterrichtete, und dabei anonym bleiben. Da kam ich ans Festland nach Tanga. Auch in Tanga merkte ich, dass meine Koranlehrerkollegen mich alle kannten. Also ging ich bis nach Muheza weiter. Von Muheza aus ging ich nach Kiberanga, dort wo die großen Sisalfelder sind und dort wurde ich dann endlich angenommen, denn ich hatte ja nach einem Platz gesucht, wo ich lernen konnte, ohne dass mich irgendjemand kannte. Dort wurde ich nun im christlichen Glauben unterrichtet. Nach einiger Zeit des Katechumenen-Unterrichtes bekam ich in Muheza, weil ich wieder schwer krank geworden war, die Nottaufe. Nach der Taufe ging es mir wieder gut. Der Taufschein mit der Aufschrift Nottaufe störte mich aber. Ich wollte ja kein Notchrist sein, sondern ein mündiger Christ. Deshalb ging ich nach einem kurzen Besuch zu Hause auf Sansibar, wo ich es nicht lange aushielt, nach Same. Dort wollte ich noch mehr lernen über den christlichen Glauben. Ich ließ mir noch Konfirmandenunterricht geben und wurde eingesegnet.

Seit dieser Zeit bis heute bin ich unterwegs und bezeuge an jedem Ort, wo ich hinkomme, so wie es mir gezeigt worden ist, damit alle meine Mitmenschen wissen: Christus lebt. Es gibt ihn wirklich. Und ich bin felsenfest überzeugt. Christus lebt, er ist Realität auch heute, denn er hat mich angerührt, er hat mich gesund gemacht und wieder aufgerichtet. Diese ganzen Monate der Krankheit konnte mir kein Mensch helfen. Niemand konnte mir selbst etwas Erleichterung bringen. Von Christus habe ich damals die Kraft bekommen und so gehe ich heute in dieser Kraft umher und verkündige das, was mir damals anvertraut worden ist. So wie die Stimme sagte: „Zieh umher und verkündige im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Seit ich damals geheilt worden bin im Jahr 1983 bin ich in ganz Tansania unterwegs. Aber krank geworden bin ich überhaupt kein einziges Mal mehr bis heute. Deshalb bin ich voller Dank und Freudigkeit, hier vor euch zu stehen und das zu bezeugen, was mir widerfahren ist.

(Der kursiv gedruckte Text ist Original Philippo Athman, aus einer in Kiswahili gehaltenen Ansprache ins Deutsche übersetzt)

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Der obenstehende Lebensbericht von Philippo Athman wurde von Gerhard Muck in einer Broschüre zum Verteilen veröffentlicht. Diese kann beim Verlag der Christusbruderschaft Falkenstein bestellt werden (Tel.: 09462-94000).

Weitere Details zum Leben von Philippo Athman und andere Zeugnisse von Menschen, die Christus auf besondere Weise zu sich bekehrte, finden Sie in dem Buch „Bis mir Christus begegnete“.

ISBN 3-981 1057-1-0 • 978-3-9811057-1-1
erschienen beim Verlag der Christusbruderschaft,
93167 Falkenstein

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In Memorandum zum heutigen Gazakonfikt: Neues aus dem Nahen Osten von 10/2012- 12/2012

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